Heizung raus. Was rein?
01.12.2026
Der Förder-Fahrplan 2027 mit Gebäudemodernisierungsgesetz und KfW. Seit Juli 2026 gilt ein neues Gesetz und eine neue Förderlogik, ab Februar 2027 sinken die Sätze weiter. In diesem Event stellen wir Wärmepumpe, Hybridlösung, Pelletheizung und Fernwärme nebeneinander und sagen offen, für welches Haus welche Variante taugt und für welches nicht. Ab 18:00 Uhr vor Ort

Wer 2027 seine Heizung tauscht, entscheidet unter anderen Bedingungen als noch vor einem Jahr. Zwei Dinge haben sich im Sommer 2026 geändert: das Gesetz und die Förderung. Beides wirkt in dieselbe Richtung.
Seit Ende Juli 2026 heißt das frühere Gebäudeenergiegesetz Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Rahmen bleibt: Bis 2045 soll klimaneutral geheizt werden. Die Wahlfreiheit bei der Technik ist dabei größer geworden, die pauschale Mindestquote für erneuerbare Energien ist entfallen. Gas- und Ölheizungen bleiben grundsätzlich möglich, ab 2029 soll allerdings ein klimaneutraler Brennstoffanteil beigemischt werden.
Wahlfreiheit heißt aber nicht Beliebigkeit. Was gesetzlich erlaubt ist, muss nicht gefördert werden und was gefördert wird, passt nicht in jedes Haus.
Was sich bei der Förderung geändert hat
Die Heizungsförderung läuft über die KfW. Seit dem 21. Juli 2026 gelten neue Konditionen:
- Die Grundförderung für Wohngebäude liegt weiterhin bei 30 Prozent.
- Die förderfähigen Höchstkosten für die erste Wohneinheit sind von 30.000 auf 28.000 Euro gesunken.
- Ab dem 1. Februar 2027 sinkt dieser Höchstbetrag halbjährlich weiter.
- Der Klimageschwindigkeitsbonus wurde reduziert und wird ab Februar 2027 halbjährlich weiter abgeschmolzen.
- Der Einkommensbonus ist stärker nach Haushaltseinkommen gestaffelt als bisher.
- Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag sind entfallen.
Für Wärmepumpen kommt ab dem ersten Quartal 2027 eine eigene Änderung: Die Grundförderung wird abgesenkt, die volle Höhe erreichen nur Geräte, die die neuen Anforderungen an die EU-Fertigung erfüllen.
Praktisch bedeutet das: Der Fahrplan zeigt nach unten. Wer plant, sollte wissen, in welchem Halbjahr er den Antrag stellt.
Vier Optionen, ehrlich verglichen
Wir stellen die vier Wege nebeneinander, mit Stärken und mit Grenzen:
- Wärmepumpe: höchste Effizienz, größter Vorteil im Zusammenspiel mit Photovoltaik. Braucht eine passende Heizlast und niedrige Vorlauftemperaturen, sonst steigen die Stromkosten.
- Hybridlösung: Wärmepumpe plus vorhandener Kessel für die kalten Tage. Sinnvoll bei unsanierten Gebäuden, dafür zwei Systeme, zwei Wartungen.
- Pelletheizung: hohe Leistung auch bei alten Heizkörpern. Braucht Lagerraum, Zulieferung und Aufmerksamkeit im Betrieb.
- Fernwärme: wenig eigene Technik, wenig eigener Aufwand. Nur verfügbar, wo ein Netz liegt oder verbindlich geplant ist, dafür langfristige Preisbindung.
Es gibt keine Variante, die für jedes Haus richtig ist. Es gibt aber für jedes Haus eine, die klar besser passt als die anderen.
Was Sie an dem Abend mitnehmen
- welche Technik zu Ihrem Gebäudezustand passt, und warum
- welche Fördersätze für Ihren Zeitpunkt gelten und was ein Halbjahr Verzögerung kostet
- welche Fristen und Nachweise vor dem Antrag stehen
- wie sich der Heizungstausch mit einer bestehenden oder geplanten Photovoltaikanlage verzahnt
Ablauf der Veranstaltung
- 18:00 Uhr, Ankommen
- 18:15 Uhr, Begrüßung
- 18:30 Uhr, Rundgang über das Firmengelände
- 19:00 Uhr, Fachvortrag
- 19:45 Uhr, Zeit für Ihre Fragen
Kommen Sie gerne vorbei, erleben Sie unsere Technik hautnah und sprechen Sie direkt mit unseren Fachleuten.
Wir laden Sie herzlich ein.
Jetzt anmelden und den Heizungstausch planen, bevor die Fördersätze im Februar erneut sinken.
Anmeldung an: info@vivasolar.de
