Drei Bausteine, die sich gegenseitig finanzieren.
06.10.2026
Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher kombiniert. Die Anlage liefert den Strom, den die Wärmepumpe braucht, der Speicher verschiebt ihn in den Abend. In diesem Event rechnen wir an einem Beispiel durch, wie daraus über 70 Prozent Eigenstrom werden, welche Rolle die Auslegung dabei spielt und was die Förderung 2026 und 2027 dazu beiträgt. Ab 18:00 Uhr vor Ort

Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher werden meist einzeln angeboten und einzeln gerechnet. Genau darin liegt der Denkfehler. Denn die drei Komponenten sind kein Baukasten aus Einzelprodukten, sondern ein System, dessen Teile sich gegenseitig tragen.
Eine Wärmepumpe braucht Strom. Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom, den man oft nicht braucht, wenn er anfällt. Ein Speicher verschiebt ihn in die Zeit, in der er gebraucht wird. Erst zusammen entsteht die Rechnung, die sich lohnt.
Warum die Kombination mehr bringt als die Summe
Der Effekt entsteht an drei Stellen:
- Die Wärmepumpe ist der größte Einzelverbraucher im Haus und hebt den Eigenverbrauch deutlich an.
- Der Speicher fängt die Mittagsspitze auf, die sonst zu niedrigen Sätzen ins Netz geht.
- Ein Energiemanagementsystem legt den Betrieb der Wärmepumpe in die Stunden mit dem meisten Solarstrom.
Wer nur die Anlage baut, verkauft viel Strom günstig. Wer nur die Wärmepumpe baut, kauft viel Strom teuer. Beides zusammen dreht die Rechnung.
Was die Eigenstromquote wirklich bestimmt
Eine Eigenstromquote von über 70 Prozent ist in Einfamilienhäusern erreichbar, aber nicht automatisch. Sie hängt an Punkten, die im Angebot stehen müssen:
- Verhältnis von Anlagengröße, Speichergröße und tatsächlichem Verbrauch
- Heizlast des Gebäudes und Vorlauftemperatur der Heizung
- Steuerung: läuft die Wärmepumpe nach Wetter, nach Preis oder nach Solarertrag?
- Weitere Verbraucher wie Wallbox oder Warmwasserbereitung
Ein überdimensionierter Speicher an einer unterdimensionierten Anlage bringt weniger als eine saubere Abstimmung. Deshalb rechnen wir nicht mit Katalogwerten, sondern mit Ihren Verbrauchsdaten.
Der Förderstand ist gerade in Bewegung
Beim Heizungstausch gilt seit Juli 2026 eine neue Förderlogik. Die Grundförderung für Wohngebäude liegt weiterhin bei 30 Prozent, die förderfähigen Höchstkosten für die erste Wohneinheit wurden aber auf 28.000 Euro gesenkt und sinken ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich weiter. Der Klimageschwindigkeitsbonus wurde reduziert und wird ebenfalls schrittweise abgeschmolzen. Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag sind entfallen.
Für Wärmepumpen kommt ab dem ersten Quartal 2027 eine weitere Änderung: die Grundförderung wird abgesenkt, die volle Höhe erreichen nur noch Geräte, die den neuen Anforderungen an die EU-Fertigung entsprechen.
Was das für Ihr Vorhaben bedeutet, hängt vom Zeitpunkt ab. Genau darum geht es an dem Abend.
Was Sie an dem Abend mitnehmen
- ein durchgerechnetes Beispiel für ein Einfamilienhaus statt Prozentversprechen
- welche Reihenfolge sinnvoll ist, wenn Sie nicht alles gleichzeitig bauen
- worauf Sie im Angebot achten, damit die Komponenten zusammenpassen
- welche Fördermittel für Ihren Fall noch greifen und bis wann
Ablauf der Veranstaltung
- 18:00 Uhr, Ankommen
- 18:15 Uhr, Begrüßung
- 18:30 Uhr, Rundgang über das Firmengelände
- 19:00 Uhr, Fachvortrag
- 19:45 Uhr, Zeit für Ihre Fragen
Kommen Sie gerne vorbei, erleben Sie unsere Technik hautnah und sprechen Sie direkt mit unseren Fachleuten.
Wir laden Sie herzlich ein.
Jetzt anmelden und die Kombination rechnen lassen, bevor die Förderkonditionen weiter sinken.
Anmeldung an: info@vivasolar.de
